Alles gar nicht so schlimm mit der Digitalisierung

Ines Spanier, Geschäftsführerin der farmtex GmbH berichtet uns zum Thema „Digitalisierung im Handelsunternehmen – welche Wege führen zu zufriedenen Kunden und wie kann die Umsetzung erfolgen. Ein Erfahrungsbericht.“

„Alles gar nicht so schlimm mit der Digitalisierung“

Ines Spanier, Geschäftsführerin der farmtex GmbH aus Petersberg in Sachsen-Anhalt machte den Unternehmerinnen von Frauen u(U)nternehmen bei ihrem Vortrag in der IHK Nord Westfalen Mut zum digitalen Wandel und forderte sie auf, die Digitalisierung mit Blick auf die nächsten Generationen nicht zu verpassen.

„Es ist alles erklärbar und überhaupt nicht so schlimm“, beruhigt Ines Spanier die knapp dreißig anwesenden Unternehmerinnen in der IHK Nord Westfalen gleich zu Beginn ihres Vortrags zum Thema „Die Digitalisierung im Handelsunternehmen“. Sie selbst hätte anfangs auch keinerlei E-Commerce-Wissen gehabt, aber dieses Schritt für Schritt aufgebaut. „Es ist viel Arbeit, aber es macht auch großen Spaß“, sagt Spanier. Vor allem interne Kommunikation mit ihren Mitarbeitern und Überzeugungsarbeit seien notwendig gewesen, um den Schritt in die Digitalisierung zu wagen.

Innerhalb eines Jahres hat die 52-Jährige es geschafft, ihr eigenes Unternehmen digital neu zu strukturieren und ist aktuell dabei, einen eigenen Online-Shop aufzubauen. Die gelernte Exportkauffrau und studierte Agraringenieurin hat sich mit ihrem Unternehmen farmtex auf Agrarprodukte wie Erntekunststoffe und Zubehör für B2B-Unternehmen spezialisiert. Zudem hat sie mit „Farmers Fun“ ihre eigene Marke gegründet, unter der sie auch für den Endkunden Gartenzubehör wie Gärtnerschürzen oder Wollrasen vertreibt.

Beim bundesweiten Förderprogramm „Unternehmerinnen der Zukunft“ belegte sie 2018 in der Kategorie „Von Offline zu Online“ den ersten Platz. Ininitiiert wird der Wettbewerb von Amazon, dem Verband deutscher Unternehmerinnen, Global Digital Women und der Frauenzeitschrift BRIGITTE. Ihre Erfahrung gibt Spanier jetzt selbst als Coach innerhalb des Förderprogramms an andere Unternehmerinnen weiter.

Ganz nach ihrem Unternehmensmotto „Persönlich ist besser“ behält sie auch bei ihren weiteren Schritten in der digitalen Welt immer den persönlichen Kontakt zum Kunden und ist gerne selbst im Vertrieb tätig. „Es ist wichtig, Gespräche zu führen und auf den Kunden zu hören und nicht nur von sich auszugehen“, erklärt sie. Das Netzwerken hat die Unternehmerin vor einigen Jahren ebenfalls für sich entdeckt und lud die anwesenden Unternehmerinnen deshalb gerne zu einem Gegenbesuch nach Sachsen-Anhalt ein.

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